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Polizeidirektion Tauberbischofsheim > Prävention > Seiten > Kriminalprävention.aspx  

 Kriminalprävention

 Kriminalprävention

Die Ursachen für Kriminalität sind vielschichtig und liegen häufig im gesellschaftlichen oder familiären Umfeld: Der Wegfall traditioneller Werte in unserer modernen Gesellschaft wirkt sich kriminalitätsfördernd aus.
Menschen, die mit ihrer Freizeit nichts anzufangen wissen oder im Übermaß Medien konsumieren und keiner sozialen Kontrolle unterworfen sind, gelten als besonders gefährdet, straffällig zu werden.

Polizei und Justiz allein können bei der Beseitigung der Ursachen von Kriminalität wenig bewirken, da sie auf Bereiche wie Familie, Erziehung, Wohnsituation und Freizeitgestaltung kaum Einfluss haben.

Auch steht die Entstehung von Kriminalität in Beziehung zum Lebensraum der Menschen. Ein verwahrlostes Wohnumfeld kann Straftaten fördern, dunkle Ecken können Verbrechensfurcht verstärken.
 

 Opferschutz

 

Für die Menschen, die Opfer einer Straftat geworden sind, bietet die Polizei ein breit angelegtes Opferschutzkonzept.
Die Kriminalpolizeiliche Beratungsstelle der Polizei Freudenstadt unterhält vielfältige Kontakte zu Opferhilfeeinrichtungen.

 

Fragen zum Thema Opferschutz haben, dann setzen Sie sich mit dem Koordinator für Opferschutzfragen bei der Polizeidirektion Tauberbischofsheim in Verbindung. 
Er gibt Ihnen gerne Auskunft über Fragen zum Opferschutz.

 

 Schutz gegen Einbruch

 Schutz gegen Einbruch

Einbruch ist selten Zufall!

Einbrecher suchen und finden Schwachstellen, gegebenenfalls auch an Ihrer Wohnung, an Ihrem Geschäft. Häufig lassen sich vorhandene Schwachstellen mit relativ geringem Aufwand beseitigen. Insbesondere bei Neubauten und Planungen für Umbaumaßnahmen lassen sich Vorbereitungen und die Durchführung von Verbesserungen des Einbruchschutzes kostengünstig realisieren.

Lassen Sie sich von Ihrer Kriminalpolizeilichen Beratungsstelle produktneutral, unverbindlich,  fachmännisch und kostenlos beraten. Nutzen Sie den reichen Erfahrungsschatz der Polizei wenn es um Ihre Sicherheit an Haus und Wohnung geht.

 Senioren

Die Bevölkerungsgruppe der älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger ist laut Kriminalstatistik bei den Kriminalitätsopfern deutlich unterrepräsentiert.

Gerade aber ältere Menschen haben eine ausgeprägte Kriminalitätsangst und ziehen sich insbesondere in der dunklen Jahreszeit in ihre Wohnungen zurück.

Die Täter haben darauf reagiert und versuchen nun mit den Senioren auf andere Art und Weise in Kontakt zu treten. Mit einer Werbeflut für Kaffeefahrten werden Seniorinnen und Senioren zu Verkaufsveranstaltungen gelockt, bei denen oft überteuerte Waren angeboten werden.

 Auch ein freundlicher "Besuch" an der Haustüre und ein daraus resultierendes "Schnäppchen" hat manch älteren Menschen schon an den Rand des finanziellen Ruins gebracht.


Die Kriminalpolizeiliche Beratungsstelle der Polizei Tauberbischofsheim bietet interessierten Seniorenkreisen spezielle Vorträge zum Thema "Wie schützen sich Senioren vor Kriminalität – Tipps gegen Tricks" an.

 Kelly-Inseln

 

 

Projekt „Kelly – Insel in vier Städten im Main-Tauber-Kreis eingeführt.

Kinder sollen wissen wo sie Hilfe bekommen

Im Jahr 2000 erschütterte die Entführung und Ermordung der sechsjährigen Alexandra ganz Esslingen. Als Folge dieses unfassbaren Verbrechens, der Täter wurde zu lebenslanger Haft verurteilt, entstand das Projekt "Kelly-Insel". Den Namen und das Logo erfanden 8-jährige Kinder, die eine Polizeikelle zu einer Palme gestalteten und auf eine Insel setzten. "Kelly-Insel" ist seit seinen Anfängen ein vielbeachtetes Konzept, das 2005 den deutschen Präventionspreis erhielt.

Die Schirmherrschaft hat Prof. Dr. h.c. Lothar Späth, unserer ehemaliger Ministerpräsident, inne. Zahlreiche Prominente aus Sport, Wirtschaft und Kultur unterstützen als Paten oder Botschafter das Projekt "Kelly-Insel", das zwischenzeitlich in vielen Städten und Gemeinden in ganz Deutschland installiert wurde. Viele weitere Städte sind an der Einführung des Projekts interessiert. Was ist der Grundgedanke der "Kelly-Insel" und wie erfolgt die Umsetzung? Ich helfe Dir - das ist das Motto der Kelly-Insel. Im Zeitalter zunehmender Anonymisierung haben viele Bürger kaum noch einen Blick für die Sorgen und Nöte ihrer Mitmenschen.

Die Gewerbetreibenden einer Stadt stellen sich als Anlaufstellen für Kinder zur Verfügung, die Probleme haben. Diese Anlaufstellen erkennen die Kinder an einem Zertifikat, das im Schaufenster des jeweiligen Geschäftes aushängt. Dadurch erhalten die Kinder auf ihrem Schulweg oder beim Spielen eine größere Sicherheit und die Erwachsenen werden in unserer "Wegschau-Gesellschaft" wieder zum Hinschauen und Helfen bewegt. Bislang existierten solche Anlaufstellen im Main-Tauber-Kreis in den Städten Bad Mergentheim Wertheim, Igersheim.

Die Durchführung ist jedoch nur mit Hilfe der Eltern und Schulen möglich. Deshalb wurden und werden auch weiterhin Elternabende in den einzelnen Schulen durchgeführt, damit diese mit ihren Kindern zu Hause die Problematik eines möglichen Ansprechens durch Erwachsene thematisieren können. Weiterhin wird dieses Thema auch im Schulunterricht mit Arbeitsheften aufgearbeitet. Letztendlich kommt auch ein erfahrener Polizeibeamter aus dem Bereich der Verkehrserziehung der Polizeidirektion Tauberbischofsheim in den Unterricht, um das Thema zu vertiefen.

Ein weiterer Bereich ist die Auswahl der Geschäfte. Eine Auswahlkommission überprüfte, welche der sich bereit erklärenden Betriebe die erforderlichen Anforderungen erfüllen. Zum Beispiel muss das Geschäft für die Kinder leicht erreichbar und übersichtlich sein. Die Inhaber sind damit einverstanden, dass sie polizeilich überprüft werden. Die Geschäfte werden in Augenschein genommen und der Kontakt mit den Inhabern gepflegt, um auf mögliche Änderungen reagieren zu können.

Zertifizierte Kelly-Partner im Bereich Wertheim

 

 Lassen Sie sich beraten

Beratungsstelle
Hauptstraße 91
97941 Tauberbischofsheim

Tel.:         (09341) 81-1104
Fax:         (09341) 81-1105

E-Mail:       Beratungsstelle

Ihr Ansprechpartner:
Marcus Fessner